Wir schneiden sie kurz.

Die Winterzeit nutzen wir, um unsere Reben wieder in Form zu bringen. Maschinell werden die lang gewachsenen Triebe eingekürzt und danach erfolgt per Handarbeit der Feinschnitt. Das überflüssige Holz wird herausgezogen und es verbleiben je nach Weinberg eine oder zwei Fruchtruten pro Rebstock.

Jedes Jahr im Winter bringen wir die ausgepressten Trauben, samt Stiel und Schale, als Kompost in unseren Weinbergen aus.

Mit dieser Arbeit verbessern wir die Bodenstruktur und auch den Humusgehalt .

Es ist die beste Nahrung für die Mikroorganismen und verleiht dem Boden seine natürliche Vitalität.

Früher war es reine Handarbeit, die untersten wilden Triebe am Rebstamm von Hand zu entfernen.

Immer in  gebückter Haltung, von Stock zu Stock, war sehr mühsam und anstrengend.

Heute haben wir die Auswahl: entweder klassisch, chemisch oder maschinell.

Wir müssen uns, Gott sei Dank den Buckel (Rücken) für diese Arbeit nicht mehr krumm machen.

Wir bürsten Sie einfach weg!

Und wieder ist es der Eiswein, der uns alles abverlangt.

Zuletzt die Lese der Trauben kurz vor Weihnachten bei – 9 Grad Celsius.

Dann das Pressen der gefrorenen Trauben auf unserer pneumatischen Weinpresse.

Anschließend nach der Gärung im Edelstahlfass die Filtration ohne Verlust und ohne Verschnitt.

Und jetzt die Abfüllung in die Miniflaschen.

Hurra, es ist geschafft!

Danke an Heinz, Thomas und dem ganzen Team.

We are happy and proud.

 

Endlich ist es soweit. Die ersten 2021er Weine sind abgefüllt.

Und es sind wieder typische St. Nikolaus-Hof Weine mit viel Frucht,  Aroma und Mineralität.

Sie präsentieren sich schlank, knackig und leicht.

Aber vor allem sind sie harmonisch.

Ein Weinjahr mit einem krönenden Abschluss und das bei -9 Grad Celsius.
Es war die Nacht auf die wir gewartet haben. Am 22.12 morgens um 6:30, starteten wir bei klirrender Kälte im Licht der Traktorscheinwerfer, um die gefrorenen Trauben für unseren Eiswein zu pflücken. Es hat alles  super geklappt. Wir sind   glücklich und stolz.